Sportarten
Aikido
Eine japanische, waffenlose Kampfkunst aus dem Jahre 1920 entwickelt von Morihei Uyeshiba. Aikido bedeutet: Ai = Harmonie, Freundschaft, Anpassung; Ki = Geist, Energie; Do = Weg Aikido lehrt eine defensive Kampfkunst, in der die Energie des Angreifers nutzbar gemacht und zurückgeführt wird. Diese Budoart enthält Techniken aus Judo, Jiu-Jitsu und dem Schwertkampf.
Arnis / Eskrima / Kali
Kampfkunst von den Philippinen, bei der Schwerter, Stöcke und Dolche zum Einsatz kommen. Bei dieser Art der Selbstverteidigung lernt man als Erstes die Verteidigung mit dem Stock oder anderer Gegenstände. Diese Schlagtechniken lassen sich auch ohne Waffen ausführen.
Boxen
Die Kunst mit den Fäusten zu kämpfen gibt es schon Jahrtausende. In einem 7000 Jahre alten sumerischen Tempel fand man eine Darstellung boxender Männer. In Ägypten kämpfte man schon vor 5000 Jahren. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich das moderne Boxen in England. Bei den olympischen Spielen 1904 wurde zum ersten mal ein Boxwettbewerb von Amerikanern ausgetragen.
Hapkido
Diese Selbstverteidigungskunst entstand vor über 1000 Jahren in Korea. Hapkido bedeutet Hap = Harmonie, Ki = Kraft, Do = Weg. Die Bewegungen im Hapkido sind natürlich und rund sowie harmonisch. Aus dem Süden Koreas stammen die Handtechniken, die Fußtechniken stammen größtenteils aus dem Norden. Im Hapkido werden Fuß-, Faust-, Wurf- und Hebeltechniken gelehrt.
Ju Jutsu
Ein modernes Selbstverteidigungssystem das aus Karate-, Judo-, Box- und Aikidotechniken besteht.
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